Wie sehen unsere Autos in der Zukunft aus?

Diese Frage hat mich schon lange beschäftigt und was genau fasziniert mich daran?
Ich bin ein Mensch mit Visionen, der ewig auf der Suche nach neuen Formen und Ästhetik ist. Ich gebe mich selten Zufrieden mit dem was ist, das hat seine Schattenseite aber auch seine Chance etwas neues zu schaffen. Dieser kick ist unersättlich, darauf baue ich auf.

 

Ein Auto hat viele Faszinationen. Die einen nutzen es zur Fortbewegung, die andern fühlen sich Frei damit und andere nutzen es als Statussymbol. Doch ich, der nicht mal ein Führerschein gemacht hat, soll Autos der Zukunft gestalten?! Ist das möglich, man muss doch Auto fahren können damit man weiss wie ein Autos sich auf der Strasse anfühlt. Ja, ist sicher eine logische Schlussfolgerung. Doch mein Ansatz und Faszination hat eher mit der Formsprache zu tun. Ich denke mir etwas aus und bringe es auf das Papier. Ohne grosse Wirtschaftliche Gedanke sondern aus purer Passion!

 

1996 entstanden meine ersten Entwürfe. Von Zeit zu Zeit bekam ich immer mehr Lust Autos zu zeichnen. Über Jahre hinweg, wurden meine Skizzen professioneller und ich tauchte in eine Welt ein das jenseits von Vorstellungsvermögen hinausgeht. Weil mir die klassischen Autos zu brüde erschienen, stellte ich mir zu dieser Zeit vor, wie die Autos in 20-30 Jahren auf den Strassen aussehen könnten.

 

Eine Zeit lang besuchte ich Regelmässig die Auto Salon Genf. Mein Ziel war immer bei den Concept Cars vorbei zu schauen, um Herauszufinden was so neues erschaffen wurde.  Mit viel Impressionen kam ich jeweils zurück nach Hause und versuchte meine eigene Idealform zu finden. Bis ich soweit war das ich eine volle Mappe mit zur Automesse mitnahm und bei  Schweizer Ideenschmiede wie Sbarro, Rindspeed oder Königsegg aus Schweden zeigte. Ich wollte das man mich Wahrnimmt und ich wollte zeigen das ich ein Talent dafür habe.

 

So entschied ich mich nach einer Schule zu suchen, am besten in der Schweiz!

Die Schweiz sind keine Autohersteller Land, doch eine international bekannte Schule war in Grandson am Neuenburgersee. Die Espace Sbarro Schule, eine ungewöhnliche Schule, die für junge Leute aus allen Ländern mit der Leidenschaft für Automobilentwicklung und mit unterschiedlichen Erfahrungen offen sind. Man lernte dort unter der Anleitung von Franco Sbarro, wie man aus eigener Vorstellungskraft ein Fahrzeug entwickelt, zeichnet und baut. Die Espera Sbarro Montbéliard in Frankreich ist die zweite Schule und sorgt immernoch für Innovation.

 

Franco Sbarro hat mich sogar bei seiner ehemaligen Schule in Grandson empfangen, ich durfte die Werkstatt und die Entwicklungsräume besichtigen. Am Schluss war ich bei ihm zu Haus und zeigte meine Mappe nochmals in Ruhe. Meine Eltern haben mich begleitet und es war für uns alle ein Aufregender Moment. Leider war dazumal mein Französisch und Englisch schlecht und konnte mit ihm kaum kommunizieren. Er meinte ich bräuchte noch eine Mechanik Ausbildung um in seine Schule aufgenommen zu werden. Leider ist daraus nix geworden! 🙁
Ich habe noch in Deutschland in einigen Schulen versucht, auch dort war ich den Anforderungen nicht gerecht. Hat man in Deutschland keine Abitur, dann kann man auch nicht an einer Hochschule! Tja, die Ironie der Geschichte… es bleiben nur Traumautos.

 

Fals jemals ein Auto mit ähnlicher Formensprache in näherer Zukunft in Serie geht. Ich habs erfunden! haha… 😉

 

Überzeugt euch selber, alle Zeichnungen sind datiert und mit paintwo signiert!!

 

 

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